UrNatur – wofür wir stehen

UrNatur – wofür wir stehen

Unser Arbeitsfeld, unsere Haltung und Philosophie

Unser Arbeitsfeld, unsere Haltung und Philosophie

Unser Arbeitsfeld

Unsere Arbeit bewegt sich im Feld der Wildnispädagogik, des wilden / indigenen Lernens, der Übergänge und der naturbasierten Prozessbegleitung.

Wir begleiten Menschen in Zeiten von Orientierung, Wandlung und Ausrichtung – in der Natur, in Gemeinschaft und im unmittelbaren Erleben.

Wildnispädagogik und naturbasierte Prozessbegleitung sind für uns keine Methoden, sondern Zugänge zu diesem Feld:
Wege, über die Menschen sich selbst, der Natur, der ursprünglichen Verbundenheit und der menschlichen Gemeinschaft wieder näherkommen können.


Innere und äußere Natur

UrNatur – von da kommen wir, dahin geht es zurück. Finden wir.

Wir begreifen uns als durch und durch natürliche, in die Welt eingebundene Lebewesen.
Die Wege, die Menschen seit Zehntausenden von Jahren durch Wälder, Landschaften und Lebensweisen gegangen sind, sind in uns gespeichert – nicht als Wissen, sondern als Erfahrung.

Unsere Angebote verstehen wir deshalb als ein Wiederentdecken, fast schon als Re-ligio:
eine Rückverbindung zu dem, was in uns angelegt ist.

Lebendigkeit, Ganzheit und Verbundenheit – nicht als Idee, sondern als Raum, den wir wieder einnehmen und bewohnen lernen.

Innere und äußere UrNatur – wo liegt da die Grenze?
Lassen sie sich überhaupt klar trennen?

Für uns nicht.

Es ist für uns wesentlich, mit der äußeren Natur verbunden zu leben:
draußen zu Hause zu sein, die Elemente unmittelbar zu erfahren, mit unserer Mutter Erde, den Pflanzen und Tieren in Beziehung zu treten.

Wildes Wissen weiterzugeben, das sich nicht aus Büchern speist, sondern aus Erfahrung, Beziehung, Faszination und tiefer Freude.

Gleichzeitig ist für uns klar:
Wenn wir mit unserer inneren Natur wieder in Beziehung treten, entsteht Halt – jenseits äußerer Sicherheiten.
Es entsteht Stabilität – nicht durch Kontrolle, sondern durch Verwurzelung.
Und es entsteht Orientierung – nicht als Ziel, sondern als inneres, gefühltes Wissen um wechselnde Pfade.

Wildnispädagogik und naturbasierte Prozessbegleitung sind für uns keine Methoden,
sondern eine tagtäglich gelebte Erinnerung an unsere UrNatur –
und ein Weg zurück zum Wesentlichen.


Natur als Erfahrungsraum

Natur ist für uns keine Kulisse und kein romantischer Gegenentwurf zum Alltag.
Sie ist ein konkreter Erfahrungs- und Lernraum.

Draußen sein heißt für uns:

  • ganz praktisch und handfest lernen

  • mit allen Sinnen wahrnehmen

  • im Tun begreifen

Wildes Wissen entsteht nicht aus Büchern, sondern aus Beziehung, Begegnung und Aufmerksamkeit.

So wird Natur zu einem Raum, in dem Lernen, Wandlung und Entwicklung geschehen können.


Übergänge und Wandlungszeiten

Es gibt Phasen im Leben, in denen das Alte nicht mehr trägt und das Neue noch nicht sichtbar ist.
Übergänge sind keine Störungen, sondern Teil des Lebens.

Die Natur kennt diese Zeiten.
Sie zeigt uns, wie Wandlung geschieht: durch Rückzug, durch Reifung, durch Bewegung im eigenen Rhythmus.

In unserer Arbeit begleiten wir Menschen durch solche Übergänge – nicht mit Lösungen, sondern mit Räumen, in denen Orientierung wachsen darf.


Wie wir arbeiten

Unsere Angebote sind nicht standardisiert.
Sie entstehen aus dem Moment, aus dem Ort und aus den Menschen, die da sind.

Wir arbeiten erfahrungsbasiert, die einzelne Person abholend und zugleich gemeinschaftlich, auf Augenhöhe.

Wir gestalten Erfahrungsräume, in denen Menschen sich begegnen, lernen und wachsen können –
als PädagogInnen, als Teams oder einfach als Menschen.


Unsere Haltung

Unsere Arbeit ist verwurzelt in eigener Erfahrung und in den Lehren jener Menschen, von denen wir lernen durften – LehrerInnen und WissenshüterInnen, die altes Naturwissen lebendig halten.

Was wir weitergeben, tragen wir mit Respekt. Was wir begleiten, geschieht mit Sorgfalt, Humor und Menschlichkeit.

Für uns ist Wildnispädagogik und naturbasierte Prozessbegleitung eine lebendige Erinnerung an unsere UrNatur – und ein Weg zurück zum Wesentlichen.